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Google Maps schlägt künftig gesponsorte Zwischenstopps vor

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skyscrapers/Shutterstock

Rund eine Milliarde Menschen nutzen Google Maps, das Potenzial von dort platzierten Werbeanzeigen ist entsprechend groß. Doch bisher galt Google Maps als eine der „werbefreisten“ Anwendungen des Konzerns. Doch bereits im Frühjahr hatte Google angekündigt, künftig ungenutztes Potenzial der Kartenplattform auszuschöpfen und dadurch vor allem lokalen Geschäften wie Restaurants, Cafés oder Tankstellen neue Werbemöglichkeiten bieten zu wollen. Pünktlich zu Beginn des Weihnachtsgeschäftes werden diese local campaigns nun ausgeweitet und sollen helfen, neue Kunden in die Geschäfte zu locken.

So soll das neue Werbeformat aussehen:

Unternehmen haben demnach die Möglichkeit, ihre Standorte als Feature bei der Navigation anzeigen zu lassen. Nutzer sehen diese Vorschläge im Navigationsbereich und können dann mit einem Klick auf die Stecknadel das Geschäft ganz einfach als Zwischenstopp einplanen und werden dort hinnavigiert. In der Praxis bedeutet das: Sucht man nach einem Standort, wie beispielsweise einer Sehenswürdigkeit oder Behörde in einem beliebigen Ort, bekommt man ebenfalls das lokale Geschäft YZ in der Nähe prominent durch einen Pin oder Wegpunkt angezeigt und kann hier entsprechend einen Zwischenhalt einlegen, bevor man das eigentliche Ziel erreicht.

Tippen Nutzer auf den Pin, erscheint zusätzlich eine Beschreibung des Geschäfts, zusammen mit Informationen zu Öffnungszeiten und Bewertungen sowie dem Hinweis, dass es sich um eine Anzeige handelt. In einem kleinen Textfenster können Standortinhaber*innen selbst eine Beschreibung hinzuzufügen oder über bestimmte Aktionen informieren. Durch ein weiteres Tippen lässt sich das Geschäft dann in die Navigations-Route integrieren. Nach jetzigem Stand werden die Werbeanzeigen in Google Maps nicht deaktivierbar sein.

 

Quelle: https://bit.ly/2qfvppc